Was ist Discgolf?
Discgolf wird mit speziellen Frisbee-Scheiben in Parks, Grünflächen- und Sportanlagen gespielt. Es gilt ähnlich wie beim Ballgolf einen Parcours zu absolvieren. Der Zielpunkt ist jedoch kein Loch, sondern ein Metallkorb mit Ketten.
In diese Ketten muss die Scheibe geworfen werden. Die Scheiben haben unterschiedliche Flugeigenschaften, für Rechts- oder Linkskurven, kurze und lange Strecken und für den finalen Wurf gibt es spezielle Putter. Bei Auswahl der Disc werden Windstärke und Windrichtung geprüft und die Hindernisse auf dem Weg zum Korb berücksichtigt. Der Spieler wirft vom Abwurf (Tee) meist mit einem Driver. Durch unterschiedliche Neigungswinkel beim Abwurf verändert sich das Flugverhalten der Disc. Die Scheibe fliegt über eine weite Distanz und wird daher für den ersten Wurf (Drive) genutzt. Der zweite Wurf, die sogenannte Annährung an den Korb (Approach) erfolgt von der Stelle, wo die erste Scheibe gelandet ist. Dafür wird eine Midrange verwendet, sie ist geeignet für kürzere Strecken und fliegt stabil. Im optimalen Fall liegt die Scheibe nun in der Nähe des Korbes und mit dem Putter wird der letzte Wurf in den Korb geworfen.
Eine solche Bahn wäre Par 3. Es gibt längere Bahnen, diese werden dann mit Par 4 oder 5 ausgewiesen. In der Regel hat ein Kurs 18 Bahnen. Diese werden alle gespielt und die Ergebnisse addiert. Meist spielen 4 Personen gemeinsam, jeder ist gleichzeitig Spieler und Schiedsrichter. Wer die wenigsten Würfe benötigt, gewinnt die Runde
Einfach mal ausprobieren und eine Schnupperstunde buchen. Die Anlagen in deiner Nähe findest du auf der Seite des Deutschen Frisbee Verbandes unter: http://www.discgolf.de/parcours/